Mitte März wird das Kreuzfahrtschiff “Ovations of  the Sea“ überführt. Da die reguläre Öffnung der Friesenbrücke zu schmal für das riesige Kreuzfahrtschiff ist, wird > wie bei jeder Überführung< ein Teilstück der Brücke ausgebaut und am Haken eines Schwimmkrans genommen,  damit das Schiff die breitere Öffnung passieren kann.  In diesem Jahr könnte sich an dieser “Ausbauprozedur“ etwas ändern >

  1. das Teilstück wird erst gar nicht wieder eingebaut

        die Meyer-Werft würde sich die Aus- und Einbaukosten und die Miete für den Schwimmkran sparen

  1. es bleibt wie es ist > das Teilstück wird wieder eingebaut, weil die Friesenbrücke in naher Zukunft repariert wird??

         a) oder b) interessante Frage

Vergangene Erfahrungen lassen uns zu a) tendieren, weil

"und das gehört zum Allgemeinwissen der Ostfriesen" > in Ostfriesland gilt "als oberstes Gebot" allen politischen Handelns:

“Barrierefreiheit für die Meyer-Werft“ zu schaffen!

Auf Kosten des Steuerzahlers und der Umwelt sind bisher folgende Projekte finanziert worden:

> der Bau eines Stauwerk bei Gandersum

> Strommasten  erhöht

> die Jann-Berghaus-Brücke verbreitert

> alle hinderlichen Sandbänke aus der Ems entfernt

> Schlick ausbaggern und herstellen zwischen Papenburg und Emden

> Standortsicherheit im Masterplan 2015, mit Segen der Umweltverbände NaBu, BUND, WWF,

> Tidepolder als “naturnahe Schlickdeponie“ sind in der Umsetzungsphase

 

Armes Ostfriesland……. Und "standig ovetions" für alle Gummi-Rückgrat-Politiker

_________________________________________________________________________________________________________________

 

Unsere Demo zur Eröffnung des Tourenskippertreffens am  26.07.13, 14.00 Uhr

Zeitgleich mit unserer Demonstration im Hafen , verteilten wir eine Dykloper-Zeitung "an Land":

Das Verteilen machte deutlich, dass es ein großes Interesse am Thema Meyer-Werft gibt,

aber ebenso auch Aufklärungsbedarf: Z. B. Wieso ausbaggern?

Viele Informationen wurden interessiert angenommen.  

Immer wieder wurde die Geschichte erzählt, dass Emden die Werft nicht bei sich haben wollte

und da wäre keiner da gewesen, der ein Veto eingelegt hätte. Da hat niemand absehen können,

welches Ausmaß dieser Schiffsbau einmal annehmen wird. Man hat vor Jahrzehnten auch zu anderen

Themen Entscheidungen getroffen, die man heute revidieren muss, da man zu anderen Erkenntnissen gelangt ist.

Zu spät ist es aber deswegen nicht, denn eine Verlagerung zumindest in Teilen ist möglich. Arbeitsplätze würden nur verlagert, nicht vernichtet.

Ein anderer fragte, warum wir keine Unterschriften sammeln. Dem habe ich geantwortet: "Meinen Sie wirklich, der Herr Meyer würde die zählen?

Fazit: Die uns entgegengebrachte Sympathie macht uns Mut weiter zu kämpfen > für eine saubere Ems !  

 

powered by Beepworld