Erste Untersuchungsergebnisse aus dem Resistenzmonitoring am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zeigen, dass das erstmalig in China nachgewiesene übertragbare Gen mcr-1, das eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Colistin verursacht, auch in Darmbakterien von Nutztieren in Deutschland weit verbreitet ist. Am häufigsten wird diese Colistin-Resistenz bei Escherichia coli von Mastgeflügel nachgewiesen. Übertragbare Resistenzgene können von harmlosen Darmbakterien, den sogenannten kommensalen Keimen, auf Krankheitserreger übertragen werden und die Therapie gegen diese Krankheitserreger erschweren. Bisher wurde davon ausgegangen, dass eine Resistenz gegenüber Colistin nicht zwischen Bakterien übertragen werden kann. Auch ist der Anteil Colistin-resistenter Bakterien-Isolate von Nutztieren in den letzten Jahren in Deutschland nicht angestiegen. Inwieweit die nun nachgewiesene, seit Jahren bereits vorhandene, übertragbare Antibiotikaresistenz bei der Behandlung von Infektionskrankheiten des Menschen eine Rolle spielt, muss nun auf der Seite der Humanmedizin erforscht werden. „Die aktuellen Ergebnisse bestätigen erneut, dass die Strategie eines verantwortlichen Einsatzes von Antibiotika weiter konsequent verfolgt werden muss“, so Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. „Diese sollte im Sinne eines One-Health-Ansatzes alle Wirkstoffgruppen in der Tier- und in der Humanmedizin einbeziehen.“ Weitere molekularbiologische Untersuchungen zum genetischen Hintergrund und Übertragungspotential werden nun durchgeführt, um mögliche Risiken für die Verbraucherinnen und Verbraucher abzuschätzen.

Das BfR hat Bakterien-Isolate, die sich in Untersuchungen der letzten Jahre als resistent gegen Colistin erwiesen hatten, dahingehend noch einmal getestet, ob sie das übertragbare Gen mcr-1 tragen. Mit einer vom europäischen Referenzlabor in Kopenhagen bereitgestellten Methode wurden Isolate zurückliegend bis 2012 untersucht. Auf eine Resistenz gegen Colistin wird in Deutschland seit Jahren im Rahmen des Resistenzmonitorings untersucht. Entsprechend ist bekannt, dass eine Resistenz gegen Colistin insbesondere bei Isolaten des Darmkeims Escherichia coli und bei Salmonellen aus Geflügelbeständen anzutreffen ist. Das BfR untersucht nun weitere Proben aus den Jahren vor 2012.

Ein Beitrag im Fachmagazin The Lancet Infectious Diseases (DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S1473-3099(15)00424-7) hatte den Nachweis des übertragbaren Gens mcr-1 in China beschrieben, das bei Darmbakterien eine Resistenz gegen das Antibiotikum Colistin vermittelt. Demnach wurden Bakterien mit diesem Gen in China sowohl beim Menschen, als auch bei Tieren und Lebensmitteln gefunden. Die Autoren führten das Vorkommen dieses Gens auf den häufigen Einsatz von Colistin in der chinesischen Tierhaltung zurück.

Dänische Behörden hatten Anfang Dezember 2015 über den Nachweis des Gens in Proben von Geflügelfleisch aus Deutschland berichtet. Auch Untersuchungen in England und in den Niederlanden verliefen positiv. Die bisherigen, nach Erscheinen der chinesischen Publikation gezielt durchgeführten Studien zum Vorkommen des neu beschriebenen Resistenzgens zeigen somit, dass das in China beschriebene Resistenzgen auch in Europa zumindest seit einigen Jahren verbreitet ist.

In Deutschland wird das Polypeptid-Antibiotikum Colistin vor allem in der Nutztierhaltung zur Behandlung von Darmerkrankungen eingesetzt. In der Humanmedizin kommt Colistin als Antibiotikum speziell bei Carbapenem-resistenten Enterobakterien zum Einsatz, wenn diese gegen andere, für den Menschen besser verträgliche, Antibiotika unempfindlich sind.

Um sich beim Zubereiten von Speisen vor Krankheitskeimen im und auf dem Fleisch zu schützen, sollte eine sorgfältige Küchenhygiene sichergestellt werden, so dass die Keime nicht von rohem Fleisch auf andere Lebensmittel übertragen werden. Zudem sollte Fleisch vor dem Verzehr gründlich durcherhitzt werden, das heißt für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 °C im Kern des Lebensmittels erreichen.

 

Der stumme Frühling ist nicht mehr allzuweit.

Auf fast jedem Quadratkilometer der Poldergebiete südlich des Dollarts waren Lohnunternehmer
dabei, Gift zu spritzen oder Gülle mit im Injektionsverfahren an mehrere Hundert Meter
langen Schläuchen in die Weizenfelder zu drücken. An zwei Stellen des Polders waren an
den Feldern Container aufgestellt, die von Sattelschleppern mit Tankauflieger angefahren
wurden. Die Tanklastzüge wurden an Mastställen des Polders mit Gülle betankt. Am Container mit
einem 20 cm Schlauch angeschlossen war als Zwischenpumpstation ein Traktor mit Güllefass.
Vom Güllefass führte eine lange Versorgungssleitung zu einem Traktor auf dem Weizenfeld.
Bei dieser neuartigen Gülleverteilung mittels einer Verbindung zu einem Container am Feldrand
unterbleibt zwar die Bodenverdichtung mit einem schweren Güllefass. Bei dieser Injektionsmethode
kann allerdings nicht mehr auf "Augenschein" überprüft werden, wie intensiv die Güllefracht
ist, die der Boden aufnehmen muss.
Entwässert werden die Polder über den sogen. Boezemkanaal, der direkt an der Schleuse
von Nieuwe Statenzijl in die Westerwolsche Aa und in den Dollart mündet.
All das Zeug, welches niederl. Bauern in den südlichen Dollartpoldern auf die Felder spritzen
und kippen, gelangt mit Zeitverzug direkt in den Nationalpark Dollart.
Auf den Äckern zwischen Nieuwe Schanz und dem Punt van Reide sah ich keinen einzigen Feldhasen.
Außer ein paar Saatkrähen, einigen Möwen, einem Mäusebussard und einem kleinen
Gänseschwarm in der Nähe eines Güllecontainers war die gesamte Gegend
vogelleer. Der stumme Frühling ist nicht mehr allzuweit. Fotos copyright E,Voss

 

 

Viehmarkt Leer 2014

Kühe, und Kleintiere wurden wieder zum alljährlichen Viehmarkt gekarrt. Zwei Tage müssen sie dort ausharren und im Namen der Tradition als lebendige Kulisse herhalten. Damit, wie in jedem Jahr die Presse der Welt mitteilen kann > in Ostfriesland ist die Welt noch in Ordnung > per Handschlag wird  hier noch der Vieh-Kauf besiegelt.

Wir beobachteten, dass  die Tiere, die zum Verkauf angeboten werden, nur Stress und Angst empfinden > Zu kleine Käfige, indem Kaninchen oder Meerschweinchen eng beieinander gepfercht werden, ein ganzer Lastzug voller junger brüllender Rinder, die darin zwei Tage ausharren mussten. Eng angebundene Rinder in mehreren Reihen, die schon am Vortag dort angebunden wurden und dazu verdammt sind die ganze Nacht als Discokulisse der Händler zu dienen, Besoffene torkeln die ganze Nacht an ihnen vorbei, Bierflaschen stehen zwischen den Tieren. Auch Ponys und Pferde müssen auf dem Viehmarkt stundenlang dort teilweise angebunden stehen. Auch wenn die äußeren Bedingungen, wie genug Einstreu, Wasser und Futter größtenteils in Ordnung waren und die Händler uns sehr kooperativ begegneten, bedeutet ein Viehmarkt für die dort ausgestellten Tiere nur Stress und Angst.  

 Die oben beschriebenen  äußeren Zustände könnten mit einfachen Mitteln  behoben werden. Dieses wurde dokumentiert und dem zuständigen Marktmeister vorgelegt, mit der Bitte ,die Mängel zum nächsten Viehmarkt zu beseitigen.     

 

 

 

 

 

Wie den örtlichen Zeitungen zu entnehmen war, steht die geplante Hähnchenmastanlage kurz vor der Genehmigung.
In was für einer Bananenrepublik leben wir eigentlich? Tausende Rheiderländer sind gegen eine solche Massentieranlage - egal. Weit über 100 Einwendungen wurden geschrieben - abgeschmettert. Es wurde demonstriert und versucht, mit vernünftigen Argumenten das Ostfriesland, wie wir es bis je...tzt noch kennen, zu erhalten - vergebens. Worte wie Landschafts- und Vogelschutzgebiet, Tourismusförderung, Tierschutz - alles nur Makulatur.
Sehr schade, das es immer wieder Leute gibt, die sich - geblendet von den Versprechungen einiger Herren Wiesenhofs und Rothkötters - vor eben deren Karren spannen lassen. Bereitschaft zur tausendfachen Tierqual scheint zudem mittlerweile selbstverständlich zu sein für das Berufsbild des Landwirtes.
Übrigens, welches soziale Netz fängt den besagten Landwirt eigentlich bei der nächsten Hühnergrippe oder sonstigen Tierseuche auf?
Die Politik versagt auf ganzer Linie. Die sogenannten Entscheidungsträger sind tatsächlich nur noch Erfüllungsgehilfen für die Bosse der großen Wirtschaftsinteressen. Oder alles eine Frage des Geldes?
Die Schilder „Naturerlebnis Rheiderland“ an der Autobahn können getrost bald abmontiert werden: Riesige Kavernenbaustellen, Maisfelder, Biogasanlagen, Mastställe, Gülleausbringung ‚rund um die Uhr‘. Das Feriengebiet „Südliches Ostfriesland“ wird bald eher den verödeten Agrarlandschaften des nördlichen Emslands gleichen. Übrig bleiben unmündige und ohnmächtige Bürger, denen die Hände gebunden sind. Wie heißt es schon bei New Model Army: „You can say what you like, but it doesn‘t change anything“ was - frei übersetzt - bedeutet: Mitreden darfst du, aber ändern wirst du nichts!

Carola Dams-Ostendorp
Wilhelm Ostendorp
 
 
Ditzumer Warpen, 01.12.11

Mastställe: Zufahrtstraße ist für Transporte geeignet


Ditzumer Warpen - Der Landkreis Leer hat keine Bedenken beim geplanten Bau einer Hähnchenmastanlage in Ditzumer Warpen. Die letzte offene Frage lautete: Eignet sich die Zufahrtstraße für den Lastwagenverkehr zu den Mastställen? Die Behörde sagt ja. Ein Gutachter habe festgestellt, dass der Weg belastbar sei, sagte Landkreis-Pressesprecher Dieter Backer am Donnerstag auf Nachfrage der OZ. Die Gewichtsbeschränkung auf acht Tonnen, die derzeit besteht, könne aufgehoben werden. Probleme könne es laut Backer nur beim Gegenverkehr geben. Der Betreiber wolle aber einen Ausweichstreifen bauen.

Ausgeräumt sind jedoch noch nicht die Bedenken der Gemeinde Jemgum. Der Verwaltungsausschuss hatte das Einvernehmen mit dem Betreiber, dem Landwirt Gerold Foget, verweigert. Sie hat einen Rechtsanwalt eingeschaltet, um ihre Interessen zu vertreten. Der Landkreis ist zu dem Schluss gekommen, dass die Gemeinde das Einvernehmen zu Unrecht verweigert hat. Die Behörde will die Gemeinde überzeugen, es doch noch herzustellen.

Dazu wollen sich Gemeinde und Landkreis Mitte Dezember zu einem Gespräch treffen, sagte Backer gestern. Lassen sich die Jemgumer umstimmen, könnte die Genehmigung noch in diesem Jahr erfolgen. Wenn nicht, zieht sich das Verfahren weiter hin, sagte Bernd Rase, Leiter des Planungsamtes des Kreises gestern auf Nachfrage. "Die Gemeinde wird dann noch einmal offiziell angehört", so Rase. Die übliche Frist liege bei etwa vier Wochen.

 

 

 

Ditzumer Warpen - 29.06.10

Landwirt Gerold Foget aus Ditzumer Warpen in Dyksterhusen plant den Bau von zwei Hähnchen-Mastställen für jeweils 40 000 Tiere.

Zurzeit läuft das Genehmigungsverfahren für das Vorhaben. Die Antragsunterlagen liegen seit Montag im Rathaus der Gemeinde Jemgum und beim Landkreis aus und können dort von jedermann eingesehen werden.
Rund 1,2 Millionen Euro will Foget investieren, um sich ein zweites Standbein zuzulegen. In der Milchwirtschaft sehe er keine Möglichkeit mehr, weiter zu expandieren, sagte er am Dienstag auf Nachfrage. Angesichts der zahlreichen umliegenden Betriebe, die alle weitermachen wollten, sowie der Nähe von Ems und Dollart seien Weideflächen knapp. "Ich habe gar keine andere Wahl", so der Landwirt.
Beeinträchtigungen für die Umwelt sieht Foget durch sein Vorhaben nicht. Geruchsbelästigungen seien nicht zu befürchten, weil der Mist der Tiere nicht auf Felder oder Weiden ausgebracht, sondern abtransportiert werde. Im Übrigen funktioniere die Sache im Emsland und im Cloppenburger Raum ja auch. Grundsätzlich handele es sich, ähnlich wie beim Bau von Windkraft-Anlagen, um ein privilegiertes Vorhaben, (Tierquälerei ein privilegiertes Vorhaben ?) so Landkreis-Pressesprecher Jens Stöter. "Das bedeutet aber nicht, dass es zwangsläufig genehmigt werden muss." Sprächen öffentliche Belange wie Naturschutz dagegen, könnte die Sache auch abgelehnt werden. In diesem Fall seien die Voraussetzungen aber gut, sagt Stöter. Das habe sich in den Besprechungen vorab ergeben. Andernfalls hätte man dem Antragsteller, der teure Gutachten bezahlen muss, zu verstehen gegeben, dass sein Antrag wenig Aussicht auf Erfolg habe, sagt der Pressesprecher des Landkreises.
 

Dazu einige Infos zu den Mastanlagen, wussten Sie: 

Dass Masthähnchen nur 5 qualvolle Wochen leben,  20 Tiere pro Quadratmeter (mancherorts auch viel mehr), unter Dauerlicht und sollen möglichst viel FRESSEN! Man hat ihnen nämlich das Sättigungszentrum im Gehirn kaputtgezüchtet und so kommt es, daß sie noch weiter fressen, obwohl sie eigentlich schon längst satt sein müßten. Man hat ihnen Fress-Sucht angezüchtet, denn sie sollen ja möglichst schnell möglichst viel Fleisch "produzieren".

Bei so viel Fleischansatz kommt das Skelett der Jungtiere nicht mehr mit. Bis zu 70% der Tiere haben Bewegungs-Unregelmäßigkeiten! Bei sehr vielen dieser jungen Fleischkolosse knickt ein Bein nach außen (Beinschwäche-Syndrom, twisted legs) durch Abgleiten der Achillessehne vom Sprunggelenk (Perosis) oder durch abnormales Knorpelwachstum. Sie humpeln sozusagen auf dem Knie herum und kein Tierarzt hilft ihnen, weil das für den Mäster viel zu teuer wäre. Sie bringen ja nicht mehr als 50 Pf/Tier ein.

Auch der Kreislauf dieser armseligen Tiere macht schlapp: Nur ein paar Schritte in Richtung des Futtertroges oder der Tränke können sie laufen und müssen dann eine Verschnaufpause einlegen. Aber das ist ja dem Hähnchenmäster gerade recht; Bewegung würde ja sie schlanker machen! Wenn sie eingefangen und zum Schlachthof gebracht werden, dann sterben die Tiere, kein Wunder, reihenweise an Herzversagen.

Würden die Broiler nicht schon nach 5 Wochen bei einem Gewicht von 1,4 bis 1,5 kg geschlachtet werden, würden sich die meisten zu Tode fressen. So sind es "nur" ca. 5% von ihnen, d.h. in Deutschland jährlich ca. 20 Millionen (in Worten: zwanzig!) Tiere, die unter der Last oder an den Folgen des eigenen Gewichtes vorzeitig sterben. Sie brechen auf dem Weg zum Futter oder zum Wasser zusammen und verenden dort, beispielsweise durch Verdursten. Spätestens am nächsten Tag wird sie der Hähnchenmäster aufsammeln (eimerweise oder schubkarrenweise) und in einen Container werfen.

Was wird wohl nun passieren, wenn aufgrund des BSE-Skandals die Nachfrage nach Geflügel steigt? Ganz Einfach! Man steckt jetzt z.B. 20% mehr Küken in den gleichen Stall und in fünf Wochen gibt es vielleicht 15% mehr Hähnchen. Daß diese armen Tiere noch mehr leiden und für Fehler in der britischen Rinderzucht herhalten mußten, wird man ihnen in der Kühl- oder Gefriertruhe nicht anmerken...

Ach, übrigens: In Deutschland werden auch Hähnchen mit Tiermehl gefüttert. Nicht viel anders als die britischen Rinder...

Forscher warnen vor Risiken: Stephan Ludwig leitet das Institut für Molekulare Virologie an der Universität Münster. Der Professor ist Spezialist für Zoonosen – das sind Infektionskrankheiten, die vom Tier zum Menschen übertragen werden. Ludwig warnt vor der Gefahr, die davon ausgeht, wenn Hähnchenmast und Schweinezucht zu dicht nebeneinander betrieben wird. Die Unterschreitung eines Mindestabstands von 500 Metern gilt nach einer Studie der Uni Bielefeld als riskant. "Es besteht prinzipiell immer die Gefahr, dass Krankheitserreger aus der Hähnchenmast entweichen und auf benachbarte Schweineställe übergreifen. Dann kann es zu einer Kreuzinfektion kommen", erklärt der Virologe Ludwig. So können auch neue Grippeerreger entstehen, die vom menschlichen Immunsystem nicht erkannt werden.

Alternativen für Verbraucher: Sie haben es in der Hand, unterstützen sie nicht die Billigfleischproduktion > einige Alternativmarken:

BIO, Bioland, Neuland

Links zum Thema: http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de/positionspapier#attachments

Mehr Armut in Afrika durch Hähnchenmast ?? http://uefingen.de/uploads/media/Mehr_Haehnchenmast_in_Deutschland__mehr_Armut_in_Afrika.pdf

powered by Beepworld