Leserbriefe zum aktuellen Thema:

 
 
 
Zu „Grüne wollen Hessepark ‚befrieden’“, RZ vom 28. Mai 2013

Warum soll die Bevölkerung das Bedürfnis nach Natur und Erholung dem zweifelhaften Hobby einiger gutsituierter Jäger unterordnen? Der Antrag der Grünen ist ein Schritt in die richtige Richtung! Was in der Stadt Weener mit dem Hesseparkkonzept geschaffen wurde, ist einzigartig. Künstlerhaus, Wildpferde und Baumriesen dienen stadtnah der Erholung und diese sollte nicht durch die Jagd beeinträchtigt werden.

Das Argument des Kreisjägermeisters und des Jagdpächters, eine von Jägern nicht kontrollierte Fuchspopulation könnte unter anderem Hasen, Kaninchen und Fasanen zum Verhängnis werden, ist angesichts der Abschusszahlen aus dem letzten Streckenbericht der Leeraner Jägerschaft (3444 Hasen†, 1343 Fasane†, 500 Wildkaninchen†) absurd.

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte lässt seit vergangenem Jahr die Möglichkeit zu, aus ethischen und moralischen Gründen die Jagd auf seinem Grundstück einstellen zu lassen.

Wir hoffen, dass immer mehr Bürger diese Möglichkeit nutzen, um den Anachronismus der Trophäenjagd und Tierquälerei auf ihrem Grund und Boden Einhalt zu gebieten.
 
 
Wilm und Carola Dams Ostendorp, Tichelwarf

 

 

Vereinigt Euch!

WEENER, Zur Hähnchenmast im Rheiderland meinen Carola Dams-Ostendorp und Elke Dams:

Wie man den Berichten der entnehmen kann, will sich die Familie Foget aus Ditzum also mit einem Hähnchenmaststall ein zweites Standbein sichern. Was auf den ersten Blick ganz löblich aussieht, nämlich lieber sich eine zweite Einnahmequelle zu suchen, als auf dem Hartz-4-Sofa zu landen, ist auf dem zweiten Blick eher suboptimal. Wenn einem nichts anderes mehr einfällt, als mit so einer Massentiertötungseinrichtung - und um nichts anderes handelt es sich bei einem Hähnchenmaststall - sein täglich Brot zu verdienen, dann kann man nur hoffen, das dieses Beispiel keine Schule macht, und sich noch mehr Leute an der armen Kreatur Tier bereichern wollen. Mal ganz zu schweigen von den negativen Umwelteinflüssen, die so ein Maststall mit sich bringt, aber da scheinen die Rheiderländer (oder zumindest die, die was zu sagen haben) sowieso nicht so allzuviel Wert drauf zu legen - sieht man sich nur die Umweltverschandelung durch die riesige EWE und WinGas-Baustelle an.

Dazu kann man nur noch sagen: Vegetarier und Umweltschützer - vereinigt Euch!

Carola Dams-Ostendorp,Elke Dams

Leserbrief zu ‘Hähnchenmast als “zweites Standbein”`(7.07.2010)

Ein Wunsch für das Rheiderland

Es ist Winter, Gänse bevölkern das Rheiderland. Ein Bus hält an, Touristen staunen und fotografieren die Vögel im Freien. Hinter ihnen befinden sich Hähnchen im Stall. 80.000. Zusammengepfercht. Ein Din A4 Blatt Raum pro Küken. Die Gänse geschützt, die Hähnchen gemästet. Die Gans kommt jedes Jahr zurück, ein Hähnchen hat 38 Tage Zeit, um sein Konsumgewicht zu erreichen. Konsumiert wird das Hähnchen von uns…

Das ist unser Verhältnis zu Tieren. Auch im Vogelschutzgebiet Rheiderland.

Ich wünsche uns, dass wir für unsere Umgebung, für ein gesundes Verhältnis zu Tieren, für unser Essen, für unser Trinkwasser, für unseren Boden auf dem wir leben, einstehen. Ich wünsche uns einen Blick für eine dauerhafte Zukunft für Tier und Mensch im Rheiderland, statt einen kurzfristigen Profit für Nahrungsmittelindustrielle, Futtermittelhersteller und Großmastbetriebe, die in dem Hähnchen nur noch ein Produkt sehen. Standbeine für unsere Bauern, ja! Aber bitte dauerhaft, vernünftig und fest auf unserem Boden!

 

Ruurd und Heidi Prost-van Schuijlenburg

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Michael Wübbels                                                                  Mitling-Mark den 09.01.2009
26810 Westoverledingen
 
 
                                                                LESERBRIEF
 
Zum Thema : Ems Kanal
 
Eine tolle Sache dieser Ems Kanal, wirklich eine sehr gute Idee, aber der Name sollte geändert werden. Wie wäre es z.B. mit Ems Meyer Kanal oder Werft Kanal wäre auch nicht
schlecht. Ich als Deichanwohner habe noch eine tolle Idee um die Meyer Werft zu unterstützen. Wie wäre es mit einer Solidaritätsabgabe von jedem Steuerzahler für den erhalt der Meyer Werft, damit man auch mal für die anderen lästigen Dinge wie Schul und Turnhallensanierung, Altenpflege, Kindergärten und Bushaltestellenhäuschen ein paar Euro ausgeben kann.
Nicht schlecht meine Idee oder? So nach dem Motto „Alles für den Dackel, alles für den Club“. Eine kleine Preisverleihung wäre auch nicht schlecht z.B. „Wer hat den schönsten und längsten Riss im Haus“ tolle Sache oder? Verliehen vom Landrat Bramlage, gesponsert von der Wasser und Schifffahrt Direktion Nordwest.
Wenn man diesen Artikel bis hierher gelesen hat, sollte man meinen der Verfasser hätte ein
Tütchen mit verbotenem Inhalt geraucht. Soviel zum Thema Emskanal.
Wer behauptet der Ems Kanal würde der gesamten Wirtschaft nutzen, lügt.
Alle anderen Schiffe außer die der Meyer Werft können ohne Probleme die Ems befahren.
Der Kanal wäre nur für die Meyer Werft, alles andere wäre nur ein Vorwand.
Jahrelang die Ems zu vertiefen, ein Sperrwerk bauen, eine gut funktionierende Brücke abzureißen und für Meyerschiffe eine neue zu bauen, Natur und Lebensräume vernichten,
Privateigentum und Deiche durch Ausbaggerungen zu beschädigen um dann auf die Idee
zukommen einen Kanal zu bauen, sagenhaft diese Meyergehilfen. Liebe Wähler bitte überlegt
bei der nächsten Wahl ob diese Steuergeldverschwender eure Stimme verdient haben.
 
 
 

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Michael Wübbels              Mitling-Mark den 26.03.2008

Markerstrasse
26810 Westoverledingen
 
 
 
 
 
 
Betrifft den Bericht „Eine Demo zur Arbeitsplatzvernichtung“ vom 26.03.2008.
 
 
 
Die Bezeichnung Arbeitsplatzvernichtung für diese Demonstration zum Schutz der Ems ist reine Stichelei und dient nur als Ablenkmanöver von Fehlern unserer Volksvertreter, die schon vor Jahren diesen Irrsinn ermöglicht haben.
Keiner aus dieser Region möchte Arbeitsplätze vernichten, aber ein Unternehmen wie die Meyer Werft, das Luxusliner baut, gehört nicht ins Binnenland, sondern an die Küste.
VW Arbeiter aus dieser Region fahren auch nach Emden, wo man sicher noch größere Schiffe bauen und noch mehr Arbeitsplätze schaffen könnte ohne jedes Jahr einige Millionen Euro an Steuergeldern zu verschwenden.
In den letzten Jahren hat die Werft mit ihren Forderungen ca. eine Milliarde Euro Steuergelder verschlungen, macht bei angeblichen 2500 Arbeitsplätzen 400.000 € pro Arbeitsplatz. Teilt man diese Summe durch 10 Jahre macht das immerhin 40.000 € Lohn pro Arbeiter, die der Steuerzahler für Herrn Meyer übernommen hat. Wie will man das dem Steuerzahler erklären, in einer Zeit, wo man Rentner mit einer 1% Rentenerhöhung abspeist und kein Geld für Schüler und Schulrenovierungen vorhanden ist. 280.000 Touristen besuchen die Werft im Jahr. Wie viele Touristen und Urlauber würden diese Region wohl besuchen wenn man diese Steuergelder in die Natur investiert hätte, dann hätte es bestimmt mehr als 2500 Arbeitsplätze gegeben und es hätten alle und nicht nur ein einziger davon profitiert. Man sollte  die Führungen auf der Werft entlang der Ems ausweiten, oder Bilder von Haus und Deichversackungen auf der Werft ausstellen damit die Touristen einmal die Schattenseiten dieses Wahnsinns und die Verstümmelung der Umwelt betrachten können. Die nächste Forderung müsste eigentlich die Tieferlegung des Emstunnels sein, egal die Politiker inklusive Herrn Hans-Dieter Weichers werden es mit Hilfe des Steuerzahlers schon richten, denn das Geld anderer Leute lässt sich bekanntlich leicht ausgeben. Die nächste Steuererhöhung kommt bestimmt. 
 

 

 

Michael Wübbels                                           Mitling-Mark den 08.03.2008
Markerstrasse
26810 Westoverledingen
 
 
 
Betrifft den Bericht über die Ratsitzung der Gemeinde Westoverledingen vom 08.03.2008
 
 Zu der Äußerung von Hans-Dieter Weichers, Sprecher der CDU/FDP( Vielleicht auch von der Meyer Werft), bei der letzten Ratssitzung der Gemeinde Westoverledingen gegenüber dem Ratsherrn Detlef Hermann (Grüne), ob er die Forderung nach einer Verlegung oder Teilverlegung der Meyer Werft auf einer Betriebsversammlung in Papenburg wiederholen
würde, möchte ich folgendes sagen: Wieso soll ein Ratsherr aus Westoverledingen sich auf einer Betriebsversammlung im Emsland rechtfertigen nur weil er im Gegensatz zu Herrn Weichers die Interessen seiner Bürger und Wähler versucht zu vertreten.
Ich würde vorschlagen das Herr Weichers und die restlichen Ratsherren den Steuerzahlern aus Westoverledingen einmal Zahlen auf den Tisch legen was dieser ganze Irrsinn kostet von dem wir Bürger aus Westoverledingen, bis auf Haus und Deichversackungen, Zerstörung der Natur, gar nichts haben. Das Erklärungsverhältnis lautet ca. 1800 Arbeiter (Meyer Werft)
gegen ca. 9000 Steuerzahler der Gemeinde.  Wenn  die Gemeinde Westoverledingen und der Landkreis Leer soviel Steuergelder über haben, das sie die Meyer Werft unterstützen können, wofür eigentlich das Emsland zuständig ist, würde ich vorschlagen das wir als erstes unsere Lernmittelfreiheit wieder bekommen und mehr Schulbusse eingesetzt werden damit jedes Schulkind einen Sitzplatz hat. Wie wäre es mit einer Abstimmung im Landkreis Leer, ob die Bevölkerung noch länger bereit ist jährlich Millionen von Euros in ein Fass ohne Boden zu investieren?  Aber dazu sind die Verantwortlichen zu feige. Man könnte davon ausgehen das die Meyer Werft noch sehr viele Mitarbeiter in Außenbereichen auf seiner
Lohn und Präsentliste hat, ansonsten lässt sich dieser Wahnsinn mit gesundem Menschenverstand nicht erklären.
 
 
 
 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

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