Die Ems muss fortwährend für die Schifffahrt ausgebaggert werden damit auch die riesigen Luxusdampfer der Meyer Werft vom binnenländischen Papenburg bis ans Meer gelangen können. Durch das ständige Baggern, werden die Sedimente aufgewühlt und schweben mit der Tideströmung die Ems hinauf und lagern sich in den Häfen und Gräben ab. Die Ems erscheint dadurch schlammig-braun, die dadurch entstandene Sauerstoffarmut macht das Überleben für Fische fast unmöglich.

                                                                                           Noch klares Wasser am

Baggerschiff vor Petkum /Ems                                      Strand vor Borkum Mai2014, vor der Vertiefung Eemshaven

Es wird viel von einer “Renaturierung“ der Ems geredet, doch letztendlich getan wird wenig. Im Gegenteil > weitere Vertiefungen vor Emden und vor Eemshaven sind geplant< Die Industrie spricht von Ausgleichsmaßnahmen, die sie für das Eingreifen in die Natur planen. Doch ein “zurück“ zur Ursprünglichkeit der Natur wird es auch durch Ausgleichsmaßnahmen niemals geben.

Statt Umweltschutz findet ein regelrechter “Ausverkauf“ der Natur statt: Die Deutschen Umweltverbände  drohen Klagen an und ziehen sie zurück, pokern mit der Industrie, um sich selbst und fragwürdige Renaturierungsprojekte finanzieren zu können. Letztendlich sind wir Menschen, die Tiere und unsere Umwelt die Benachteiligten in diesem “Spiel“. Wenn wir uns nicht erheben, können wir nur noch zu schauen und das Vergangene nachjammern um festzustellen, dass Geld keine Lösung ist!  

 

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